Recherche und Faktencheck im Journalismus
Strukturierte Auseinandersetzung mit journalistischer Praxis, Recherchemethoden und medialer Kommunikation — für alle, die verstehen wollen, wie Berichterstattung wirklich funktioniert.
Seminarablauf
Aufbau des Lernprogramms Schritt für Schritt erklärt.
Kursinhalt im Überblick
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- Einheit 1
- Rechercheprozess von Anfang bis Ende, Primär- und Sekundärquellen unterscheiden
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- Einheit 2
- Digitale Recherchetools im Überblick, offene Datenbanken und öffentliche Register
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- Einheit 3
- Bilder und Videos überprüfen, Metadaten lesen, Geolokalisierung als Methode
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- Einheit 4
- Faktenchecks schreiben, Dokumentation von Recherchewegen, Abschlussprojekt
Ausführliche Beschreibung
Karoline Wendt arbeitete als freie Autorin und merkte, dass sie Behauptungen meist ungeprüft übernahm. Ein einziger Fehler in einem Artikel kostete sie einen Auftrag.
Recherche ist kein optionaler Schritt. Sie ist der Kern des Berufs.
Wie Fehlinformation in Texte gelangt
Manchmal liegt es an Zeitdruck. Manchmal an einer Quelle, der man vertraut hat, ohne sie zu prüfen. Wir schauen uns konkrete Fälle aus dem deutschen Pressewesen an.
Werkzeuge für die tägliche Arbeit
Der Kurs arbeitet mit öffentlich verfügbaren Instrumenten: Bundesbehörden-Datenbanken, das Impressum als Rechercheeinstieg, Reverse Image Search, Archivdienste.
Kein teures Software-Abo nötig.
Wann eine Quelle ausreicht
Eine Grundregel im Journalismus lautet: Mindestens zwei unabhängige Quellen. Was das in der Praxis bedeutet, ist komplizierter als es klingt.
Wir üben anhand von Fallbeispielen, wann man eine dritte Quelle braucht und wann nicht.
Faktencheck als eigenständiges Format
Neben der klassischen Recherche behandelt der Kurs auch Faktenchecks als journalistisches Genre, mit Blick auf Redaktionen wie Correctiv und deren methodisches Vorgehen.
Wer nicht prüft, berichtet nicht. Er verbreitet.
Bereit, das Seminar zu belegen?
Vollständige Informationen und Anmeldemöglichkeit auf der Programmseite.
